Kreative Traumatherapie

Um dem Unsagbares einen Ausdruck zu ermöglichen, musizieren, gestalten, malen oder tanzen wir es...

 

Wer traumatische Bedrohungen erfahren hat, erleidet tiefgreifende Veränderungen im Erleben der eigenen Person und anderen sozialen Beziehungen.

Traumatherapie ist Beziehungsarbeit, bei der die Wunden (Traumata) wahrgenommen und gewürdigt werden.

Der Weg des Aufrichtens bedarf der Begleitung und des Halts, sowie der gemeinsamen Suche nach verschütteten Kompetenzen und Ressourcen.

 

Künstlerische Medien in der Traumatherapie

 

- ermöglichen Zugänge zum subverbalen und nonverbalen Erleben des Traumas

 

- bieten Chancen, Veränderungen des Erlebens und Verhaltens spielerisch- experimentell auszuprobieren

 

- ermutigen und üben, zu greifen und zu ergreifen: Pinsel und Ton, Stoffe und Hände, Papier und Instrumente

 

- öffnen Wege aus der Erstarrung, um Lebendigkeit und Lebensfreude wiederzugewinnen 

 

- lassen Unaussprechliches erklingen und ermöglichen, mit dem Bruch des Schweigetabus zu beginnen

 

 

(Gabriele Frick-Baer, "Aufrichten in Würde")